The Telephone Book / hello film

Hello Film und Lambl / Homburger präsentieren mit The Telephone Book ein einzigartiges Dokument des New Yorker Underground-Kinos, eine bissige Satire auf Sexualmoral, die als Bernardo Bertoluccis Inspirationsquelle zu „Last Tango in Paris“ (1972) genannt wird. Andy Warhol selbst hat in The Telephone Book die Rolle der „Intermission“ übernommen, doch von seiner Szene existieren nur noch Fotos, da sie dem Schnitt zum Opfer gefallen ist. Warhols Superstars Ultra Violet, Geri Miller und Ondine allerdings geben sich ebenso die Ehre wie Oscar-Nominee Jill Clayburgh in ihrer ersten Rolle. Das in höchstem Maße unanständige Finale wurde von Animationsfilm- Legende Len Glasser in Szene gesetzt.

Zwei Ausstellungen wurden zusammen mit Merv Bloch, dem Produzenten von The Telephone Book, konzipiert: in Berlin sowie der Kunsthalle Winterthur. Bloch war in den 60ern und 70ern eine der führenden, unabhängigen kreativen Kräfte im Bereich der Kinowerbung. Er hat in enger Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Stanley Kubrick, Roman Polanski, Martin Scorsese und Woody Allen die Plakate und Trailer zu ihren Filmen entwickelt.

Lambl/Homburger hat zusammen mit hello film die DVD verlegt sowie alle Editionen gestaltet und redaktionell betreut.

The Telephone Book